Hafermilch Zutaten

Hafermilch – so lecker, so einfach

Wie ich euch ja schon im Artikel Milchkarton Upcycling beschrieben habe, kann man sehr einfach aus leeren Milchkartons praktische Dinge basteln. Auf diese Weise können wir Material, das eigentlich für den Müll bestimmt ist, noch ein zweites Leben einhauchen. Optimal ist aber auch das nicht, denn der beste Müll ist der, der keiner ist. Aus diesem Grund habe ich heute Hafermilch selbst hergestellt. So kann ich einen Müllkarton vermeiden, spare zusätzlich auch noch Geld und brauche dafür weniger als 10 Minuten.

Pflanzliche Milch findet sich inzwischen in allen Supermärkten und auch viele Cafés bieten ihre Produkte mit pflanzlichen Alternativen zur Milch an. Doch das ist keine Erfindung der Neuzeit, Mandelmilch kannte man beispielsweise schon im Mittelalter. Neben Mandeln und Hafer kann man dabei alle möglichen Getreide oder Nüsse nutzen. Am bekanntesten sind sicherlich hierfür Reis, Mandel, Hafer und Kokos. Es ist also für jeden Geldbeutel etwas dabei. Wer sich bisher noch nicht an pflanzliche Milch rangetraut hat, der kann ja dieses Rezept mal mit Müsli ausprobieren.

Da unser Geldbeutel eher klein ist, entscheide ich mich für die Hafermilch. Für die Herstellung brauche ich folgendes:

  • 1 Liter Wasser,
  • 60g Haferkörner (je nach Vorliebe kann es auch mehr oder weniger sein, muss man ausprobieren),
  • Pürierstab,
  • Sieb

und nach Bedarf

  • Geschirr- oder Passiertuch,
  • Süßungsmittel wie z.B. Agavendicksaft

Hafermilch Zutaten

 So wird’s gemacht

Zuerst bringt ihr 200ml Wasser im Wasserkocher zum Kochen und gebt es zu den Haferkörnern hinzu. Das lasst ihr dann einige Zeit stehen, z.B. über Nacht. Wir haben die Milch auch schon mit Haferflocken statt Körnern ausprobiert (weshalb diese, statt Körnern) auch auf dem Bild zu sehen sind), das hat aber nicht wirklich gut funktioniert. Die Haferflocken haben das komplette Wasser aufgesogen und wurden dann zu Haferschleim.

Nachdem die Körner also ausreichend eingeweicht wurden, werden die restlichen 800ml Wasser hinzu gegeben und alles mit dem Pürierstab püriert. Wer eine dickere Milch haben möchte, der gibt das Gemisch durch ein normales Küchensieb. Wir nehmen immer ein Geschirr-/Passiertuch, womit man die Milch genauso wie aus dem Supermarkt hat. Da ich sie noch gerne etwas gesüßt haben möchte, habe ich noch einen Spritzer Agavendicksaft (das ist ein Sirup, der Agave Americana gewonnen wird) hinzugefügt.

Nun ist jetzt noch der Hafer im Passiertuch übrig. Ihn wegzuwerfen wäre schade, weshalb wir ihn einfach in unser nächstes Brot einarbeiten.

Falls euch Mandelmilch lieber ist, dann könnt ihr das Rezept 1:1 übernehmen und die Haferkörner mit Mandeln ersetzen.

Und jetzt zum Wohle! Wenn ihr selbst schon einmal pflanzliche Milch hergestellt habt, dann teilt doch unten in den Kommentaren eure Erfahrungen. Was macht ihr mit den übrig bleibenden Hafer-/Mandelresten? Wir sind sind auf diesem Gebiet auch noch Anfänger und freuen uns darauf von euch lernen zu können!

Euer Philipp

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Philipp

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