Brot backen

Selbst gebackenes Brot

Ich war noch nie die große Bäckerin, und gerade deshalb ist Brot backen ganz nach meinem Geschmack: einfach, schnell und trotzdem super lecker! Inzwischen essen wir nur noch selbst gebackenes Brot und backen circa zweimal jede Woche. Unser aktuelles Lieblingsrezept geht so:

Man nehme:

  • 250g Dinkelmehl
  • 100g Dinkel, geschrotet (wir haben das Glück eine kleine Mühle daheim zu haben, kann aber auch durch normales Mehl ersetzt werden)
  • 150g Sauerteig (dieser kann gekauft werden, doch ist auch super leicht selbstgemacht – der Blogartikel darüber folgt in Kürze)
  • 50g Haferflocken
  • 390g Wasser
  • 14g Salz
  • Körner (wir machen immer großzügig Sonnenblumen, Kürbiskerne und Sesam rein)
  • 10g Hefe (Ich persönlich mag das Brot ohne Hefe viel lieber, doch geht der Teig mit Hefe mehr auf – ist Geschmackssache)

Das alles verknetet man etwa fünf Minuten lang miteinander, dabei darf gerne die Küchenmaschine zur Hilfe genommen werden. Doch Vorsicht – der Teig ist recht flüssig und kann eine ganz schöne Sauerei machen, wenn man nicht aufpasst. 😉

Nun sollte das Ganze einige Stunden gehen, gerne etwas länger. Wir lassen Teig häufig einfach über Nacht stehen. Anschließend füllt man ihn in eine Backform (die sollte nicht zu groß sein – am besten eignen sich Kastenformen oder kleinere Springformen) und lässt den Teig darin nochmals 30 Minuten gehen. Noch ein paar Körner obendrauf, damit es schöner aussieht und ab geht’s in den Ofen (200°C, Ober/Unterhitze). Bei vorgeheiztem Ofen reichen 45 Min. – wir heizen unseren Ofen meist nicht vor, daher dauert es bei uns circe 1h. Und das war’s dann auch schon. Ein schöner Nebeneffekt ist der Duft nach frisch gebackenem Brot, der durch die ganze Wohnung zieht.

Ihr backt selbst gerne Brot und kennt ein leckeres Brotrezept? Dann kommentiert unten – wir freuen uns über neue Ideen!
Viel Spaß und vor allem Guten Appetit!

Eure Lena

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Lena

lena@einfachleben.blog

2 Gedanken zu „Selbst gebackenes Brot

  1. Selbstversorger sagt:

    Etwas ‚inspiriert‘ von den Szenen, die sich in Indien abspielen, nachdem Premierminister Modi die Bargeldversorgung gekappt hat, suche ich nun verstärkt nach Selbstversorgerideen (habe auch hier eine wachsende Sammlung gefunden http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Ratgeber+Selbstversorgung&ao=phrase&u_name= ) – wenn entweder das Wirtschaftssystem oder die Güter- und Stromversorgung oder gar beides zusammenbricht, ist es etwas spät, sich die früher noch selbstverständlichen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen. Ich erinnere mich noch an ‚Bücher‘ meiner Grossmutter nach dem Kriege – es war ja alles ausgebombt und verbrannt, Dann haben die Frauen im Ort Koch- und Backbücher, die noch heil geblieben waren, mit der Schreibmaschine und acht (!) Durchschlägen abgeschrieben und gegenseitig ausgetauscht, damit es weiterging. Drum täten Leser(innen) auch gut daran, sich nicht mehr nur auf’s Internet zu verlassen, sondern sich Rezepte wie Ihre abzuspeichern auf dem lokalen Rechner. ‚Danach‘ ist man immer schlauer.

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