Zero Waste-ABC

 Seit der Gründung unseres Blogs im Januar 2017 haben wir schon sehr viel ausprobiert, um unser Leben müllfrei(er) zu gestalten. Mit Einfach leben geben wir euch in zahlreichen Artikeln unser Wissen weiter und haben euch nun unser persönliches Zero Waste-ABC zusammengefasst. Hier findet ihr alle Tipps, die wir weitergeben können. Ihr werdet auch sicherlich feststellen, dass dieses Glossar nicht vollständig ist, deshalb freuen wir uns über jede Mail von euch mit zusätzlichen Tipps zum Ergänzen!

A

  • Abschminköl: Um Makeup zu entfernen benötigt man keine komplizierten Produkte. Es reicht ganz normale Seife und/oder Kokosöl/Olivenöl/Rapsöl (auch für wasserfestes Makeup). Der Vorteil an Ölen ist, dass sie die Haut zusätzlich pflegen.
  • Aftershave: Das kann durch jedes Öl ersetzt werden, das im Haushalt vorhanden ist. Besonders gut eignen sich Oliven- und Kokosöl, was aber von Hauttyp zu Hauttyp variieren kann.
  • Alufolie: Um Lebensmittel zu lagern reichen Bienenwachstücher (können gekauft oder selbstgemacht werden) oder es können Dosen/Schälchen verwendet werden bzw. das Essen mit kleinem Teller abgedeckt werden. Wer für einen Braten im Ofen Alufolie verwenden möchte, dem/der sei ein Römertopf sehr empfohlen. Dieses Gefäß aus Ton ist dafür ausgelegt Fleisch oder Gemüse zu garen und eignet sich zusätzlich auch noch zum Brot backen.
  • Aufstrich: Aufstrich muss man nicht unbedingt in Gläsern im Supermarkt kaufen, hier findet ihr ein Rezept wie ihr ganz leicht euren Brotaufstrich selbst machen könnte.
  • Auto: s. Fortbewegungsmittel

B

  • Backpapier: Kann sehr leicht vermieden werden, indem man das Backblech einfettet. Andernfalls kann das Backpapier mehrmals verwendet werden (es gibt übrigens auch biologisch abbaubares Backpapier) oder es wird Dauerbackpapier verwendet, das allerdings meist aus Silikon besteht.
  • Bäckertüte: Hierfür nimmt man einen Stoffbeutel zum Einkauf mit. VerkäuferInnen dürfen fremde Behältnisse/Taschen nicht hinter die Theke nehmen, aber die Ware über die Theke reichen. Mehr Tipps zu müllfrei(er)em Einkaufen gibt es hier.
  • Bodylotion: Sehr hautberuhigend wirken Aloe-Vera Gel und Kokosöl oder ihr macht sie mit unserem Rezept einfach selbst.
  • Bücher: Gebrauchte Bücher kaufen (bspw. im Antiquariat), digital lesen, in der Stadtbücherei ausleihen (meist für SchülerInnen, Azubis und Studierende kostenlos), tauschen oder teilen.

C

  • Chips: kann man ganz einfach aus Kartoffeln oder gar Gemüseschalen selbstmachen.

D

  • Deo: Natron bzw. Backpulver haben eine Wirkung wie ein normales Deodorant. Vermischt mit Kokosöl, kann man das selbstgemachte Deo ganz einfach benutzen wie eine Creme. Früher waren außerdem Kristallsteine wie Alaun sehr beliebt, die inzwischen auch wieder im Kommen sind.
  • Dekoartikel: Upcycling, d.h. aus alten Produkten neue herstellen, oder man bastelt selbst welche. Für die unkreativen unter uns haben wir den Tipp bei Verwandten/der Familie mal im Keller oder auf dem Dachboden zu stöbern, da findet man sicherlich den ein oder anderen Schatz.
  • Duschgelflasche: Als Duschgelersatz eignet sich jede Art von Kernseife.

E

  • Essensreste: Den Einkauf planen (so dass nichts unnötig gekauft wird), Reste mit Freunden/Nachbarn teilen, Lebensmittel über Facebookgruppen verteilen oder einfrieren (im Glas). In diesem Artikel geben wir euch weitere Tipps, wie Lebensmittelreste vermieden werden können.
  • Einweggeschirr: Auf jeden Fall vermeiden! Alternativen sind für die Grillparty abwaschbares Geschirr. Wer etwas To-Go essen möchte, kann sich überlegen, gleich vor Ort zu essen und um einen Teller aus Porzellan bitten. Hilfreich ist auch, immer eine Gabel in der Tasche dabei zu haben (z.B. auf dem Festival oder dem Weihnachtsmarkt).
  • Elektronikgeräte: 2nd Hand kaufen (z.B auf Flohmärkten oder ebay-Kleinanzeigen) oder im Keller/auf dem Dachboden bei Freunden und Verwandten nach noch brauchbaren Geräten suchen. Bei neu gekauften Geräten hilft es, auf die Garantie zu achten. Eine lange Garantiezeit ist ein guter Hinweis auf hohe Qualität und entsprechende Langlebigkeit. Im Schadensfall kann man das kaputte Gerät entweder selbst reparieren oder in ein Repaircafé gehen (das nächste Repaircafé in eurer Nähe findet ihr hier). Wichtig, insbesondere auch für den eigenen Geldbeutel, ist darauf achten, dass Energiespargeräte gekauft werden. Sollten alle Stricke reißen und das Gerät tatsächlich kaputt sein, sollte es sachgemäß auf dem Recyclinghof entsorgt werden (zu finden z.B. über die App eSchrott).

F

  • Feuchttücher: Hier genügt ein einfacher Waschlappen
  • Fleischkonsum: Unser Fleichkonsum hat viele Auswirkungen auf die Umwelt, unsere Gesundheit und das Tierwohl. In den jeweiligen Artikeln findet ihr jede Menge Infos und Tipps für einen nachhaltig(er)en Fleischkonsum.
  • Fortbewegungsmittel: Insbesondere in der Stadt lässt sich ein privater PKW sehr leicht vermeiden. Die Wege sind kurz, d.h. man kann entweder zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen oder auch Bus/Bahn. Für längere Strecken gibt es die Deutsche Bahn, die auch nicht so teuer ist wie man denkt (hier findet ihr tolle Tipps, wie man günstig Bahn fahren kann). Eine Alternative zur Bahn sind Mitfahrgelegenheiten, wie bspw. Bessermitfahren.de, fahrgemeinschaft.de oder BlaBlaCar.
  • Frischhaltefolie: Ähnlich wie bei der Alufolie können hier Bienenwachstücher, Dosen/Schälchen verwendet werden oder die Lebensmittel mit einem Teller abgedeckt werden.
  • Frischkäse: Wer hätte das gedacht? Frischkäse kann man super leicht selbst machen. Wie das geht, beschreiben wir euch hier.

G

  • Gastronomie: Statt To-Go mal einen Kaffee To-Sit. Wer einen Coffee To go morgens benötigt, kann sich einen Mehrwegbecher anschaffen. Inzwischen ist es fast überall anerkannt, den Kaffee auch in mitgebrachte (saubere!) Gefäße abzufüllen und wird oft auch finanziell belohnt. Serviette und Strohalm können bereits bei der Bestellung abbestellt werden, wenn man weiß, dass man sie bekommen wird. Schafft man mal die Portion nicht, kann man das Essen mitnehmen.
  • Gefrierbeutel: Auch hier helfen Bienenwachstücher. Außerdem können Lebensmittel auch in Gläsern eingefroren werden.
  • Gemüseschalen: Wenn man die Schalen mit Wasser aufkocht, kann man damit eine leckere Gemüsebrühe machen. Abgefüllt und abgekocht in Gläser ist sie lange haltbar. Aus Kartoffelschalen lässt sich zudem Spülmittel herstellen.
  • Geschenke: Statt viel Geld für Dinge auszugeben, die vielleicht gar nicht benötigt werden, freuen sich einige sicherlich auch über nicht-materielle Dinge, wie bspw. Ausflüge, Erlebnisse, etc.. Ansonsten darauf achten Sinnvolles zu schenken, das die Person auch tatsächlich braucht. Man selbst kann ungewollte Geschenke vermeiden indem man Wünsche äußert.
  • Geschenkpapier: Dafür können die Bilder von alten Kalendern, Zeitung oder Zeitschriften verwendet werden. Wer Stoffreste zu Hause hat, kann auch diese als Geschenk“papier“ nutzen.

H

  • Hygieneartikel: Die perfekte Alternative für Tampons und Binden ist die Menstruationstasse. Ansonsten gibt es die Möglichkeiten sich Stoffbinden zu kaufen oder auch selbst zu nähen.

I

  • Hier suchen wir noch nach Ideen. Hast du eine?

J

  • Joghurt: Das gibt es in jedem Supermarkt im Mehrwegglas zu kaufen. Für die experimentierfreudigen unter uns, lohnt sich auch eine Internetrecherche, da es auch nicht schwer sein soll, Joghurt selbst zu machen (das steht noch auf unserer To-Do-Liste 😉 )

K

  • Käse: An der Theke kaufen und dort in mitgebrachte Dosen geben lassen
  • Kleidung: 2nd Hand kaufen, tauschen, Flohmarkt, Leihen, Reparieren oder auch selbst nähen.  Onlinekäufe sollten vermieden werden, da der Transport sehr viel Energie kostet. Insgesamt auf (Bio-)Qualität achten und Baumwolle statt synthetischen Textilien kaufen. Hier findest du drei Siegel für wirklich nachhaltige Kleidung und hier einen Artikel über nachhaltige Sportkleidung.
  • Klopapier: Eine Po-Dusche spart das Klopapier. Für wen das nichts ist, sollte in jedem Fall Recyclingpapier verwenden, da es sehr dekadent ist, Bäume nur dafür zu fällen, nur um uns den Hintern damit abzuwischen.
  • Kochen: Beim Kochen fällt viel Energie an, hier findet ihr Tipps, wie ihr beim Kochen Energie sparen könnt.
  • Kondome: Vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen nur Kondome, man kann jedoch darauf achten wie diese produziert wurden. Mehr Informationen zu Kondomen findet ihr in diesem Artikel.
  • Konserven : Gemüse und Obst kann selbst eingekocht werden. Fertiggerichte können günstiger und gesünder selbstgekocht werden. Gemüse wie bspw. Kidneybohnen gibt es auch im Glas zu kaufen.
  • Kühlschrank: Wer einen Balkon oder eine Terrasse hat, kann den Kühlschrank ausschalten, sobald es kalt genug ist. Die Lebensmittel werden dann einfach draußen gelagert. Die Stromrechnung freut sich darüber 😉

L

  • Lebensmittelverpackungen: Auf dem Wochenmarkt oder im unverpackt-Laden einkaufen ist nicht teuer (hier gibt es einen schönen Artikel dazu). Auch Bioläden verkaufen den Großteil ihres Obstes und Gemüses unverpackt. Falls Verpackungen nicht vermieden werden können,  größere Gebinde (d.h. 1kg statt 500g-Packung) kaufen. Mehr Tipps zum müllfrei(er)en Einkaufen findet ihr hier.

M

  • Milch: Gibt es auch in der Mehrwegflasche zu kaufen. In einigen (ländlichen) Gegenden gibt es Milchtankstellen, an denen man die Milch direkt am Bauernhof in eigene Gefäße abzapfen kann.
  • Möbel: können gebraucht gekauft werden (bspw. bei ebay-Kleinanzeigen, Flohmärkten, etc.), alte Möbel oder Holzgegenstände können upgecyclet werden. Natürlich kann man sich Möbel auch selbst bauen, z.B. aus alten Paletten oder Weinkisten. Wenn ein Möbelstück kaputt ist, lohnt sich oft auch eine Reparatur. Ansonsten gilt bei neuen Möbeln: Auf Qualität achten, denn diese Möbel halten länger als die billigen von IKEA o.ä.

N

  • Nasenspray: Hier hilft das gute alte Inhalieren. Den gewünschten Tee in einem Topf aufkochen und mit einem Handtuch über dem Kopf inhalieren. Schon ist die Nase wieder frei. Zugegeben, die Lösung ist nicht sehr praktikabel für unterwegs 😉

O

  • Obstschalen: daraus kann Reinigungsmittel hergestellt werden.

P

  • Papier: Wie energieaufwändig die Produktion von Papier ist und wie der Papierverbrauch reduziert werden kann, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.
  • Peeling: Kaffeesatz ist das perfekte Peeling, das in vielen Haushalten jeden Tag produziert wird. Hier findet ihr weitere Rezepte für tolle Peelings.
  • Pflanzliche Milch: Kann man ganz einfach selbst machen. Das spart unglaublich viel Verpackungsmüll und vor allem auch Geld!
  • Plastikflasche: Alternativen sind hier Mehrwegflaschen aus Glas, Leitungswasser, Soda Stream für Sprudel und die Edelstahlflasche für unterwegs.

Q

  • Q-Tips: Es gibt inzwischen in einigen Drogeriemärkten Q-Tips aus Zellulose, die dann kompostierbar sind. Die Verpackung ist allerdings nicht plastikfrei. Wer sich mit Q-Tips die Ohren säubert, kann sich einen Ohrreiniger aus Metall zulegen.

R

  • Rasiergel: Hier können ganz normale Seifen oder Kokosöl verwendet werden. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit feste Rasierseife zu nutzen.
  • Rasierer: Frauen sind gut beraten sich hier in der Männerabteilung umzusehen, da Männerrasierer günstiger sind und auch länger halten. Außerdem: Rasierhobel, die mit einer Rasierklinge funktionieren. Früher waren sie Standard, heute kommen sie wieder. Wer einen elektrischen Rasierer nutzt, sollte hier auf die Qualität achten, da sich die höheren Investitionskosten langfristig auszahlen.
  • Reinigungsmittel: können sehr leicht selbstgemacht werden, bspw. mit Essig (wie das geht erfahrt ihr hier), Zitronensäure, Natron und Waschsoda.

S

  • Schminkutensilien: Hier kann durch nicht oder weniger schminken sehr viel Müll vermieden werden. Einfach auf die natürliche Schönheit setzen 😉 Ansonsten kann z.B. ein Kohlestift den Kajal ersetzen. Beim Kauf von Kosmetik am besten Naturkosmetik kaufen, mindestens aber Kosmetika ohne Tierversuche (eine Liste der Unternehmen, die Kosmetika an Tieren testet, findet ihr hier).
  • Schmuck: Auch hier gilt wieder: Qualität statt Quantität. Lieber qualitativ hochwertigen Schmuck kaufen, der im Zweifelsfall ein Leben lang hält, statt regelmäßig Modeschmuck ersetzen zu müssen.
  • Spülschwamm: Einen Schwamm kann man gut durch eine Holzbürste ersetzen, im besten Fall eine, bei welcher man den (kompostierbaren) Kopf problemlos ersetzen kann.
  • Shampooflasche: Hier gibt es viele Alternativen: Kernseife, Heilerde, Roggenmehl, festes Shampoo oder Alepposeife. Dabei muss jede/r selbst herausfinden welche Methode am Besten zu einem selbst passt. Auch wir haben hier ein wenig experimentiert, sind aber beim festen Shampoo hängen geblieben.
  • Snacks: Snacks kann man zumindest zum Teil unverpackt kaufen oder auch selbst machen (z.B. Müsliriegel). Eine andere Möglichkeit ist zumindest die Verpackung zu minimieren, also größere Verpackungen zu kaufen und extra eingepackte kleine Portionen vermeiden.
  • Spülbürste: Plastikbürsten können durch eine aus Holz mit wechselbarem, biologisch abbaubarem Kopf ersetzt werden.
  • Spüllappen: Darauf achten, dass man einen Lappen aus Baumwolle kauft, den man ganz einfach waschen und sehr lange nutzen kann.
  • Spülmittel: Kann man zumindest im unverpackt-Laden ohne Verpackung kaufen. Man kann es selbst machen oder zumindest das gekaufte sparsam verwenden. Auch hier sollte man der Umwelt zuliebe ökologisches Spülmittel kaufen.
  • Stifte: Alte Stifte wirklich ganz aufbrauchen und wieder befüllbare Stifte (auch Kugelschreiber) kaufen.

T

  • Taschentücher: Statt Taschentüchern aus Papier kann man ganz einfach Stofftaschentücher verwenden und diese waschen.
  • Tee: Tee kann man in vielen Geschäften lose kaufen und dann mit einem Teesieb/Teeei zubereiten. Man kann aber auch ganz einfach selbst Tee machen, indem man Kräuter wie Salbei, Minze oder Brennessel sammelt und zum trocknen in der Wohnung aufhängt. Alternativ kann man auch Tee in biologisch abbaubaren Beuteln kaufen.
  • Tesa: Anstelle von Tesa kann man Reisnägel, Gummibänder oder auch Bänder z.B. aus Stoffresten verwenden.

U

  • Urlaub: Muss es immer der Urlaub auf einem anderen Kontinent sein oder gibt es einige Ecken in der Nähe, die man noch nicht kennt? Europa hat sehr viele und vielfältige Landschaften, die meist gut mit dem Zug oder auch mit dem Auto erreicht werden können. Fliegen ist die umweltschädlichste Art zu reisen, deshalb darauf am besten verzichten.

V

  • Verpackungsmaterialien: Verpackungsmaterialien sind in Deutschland ein großes Problem, so produzieren wir mehr Verpackungsmüll als die meisten anderen europäischen Staaten (hier haben wir einige Daten und Fakten zusammengefasst). Es gibt aber viele Möglichkeiten Verpackungsmüll beim Einkaufen zu vermeiden: in diesem Artikel stellen wir euch einige vor. Hier findet ihr ein paar generelle Tipps für den Start in ein müllfrei(er)es Leben. Warum Recycling nicht genug ist, könnt ihr in diesem Artikel lesen.

W

  • Waschmittel: Das kann unverpackt eingekauft werden. Die Drogerie dm testet zur Zeit in Österreich ebenfalls Spülmittelspender. Sie gibt es also hoffentlich auch bald in Deutschland. Ansonsten kann man Waschmittel am günstigsten natürlich auch selbst machen. Hierfür legt man mal einen Herbstspaziergang ein und sammelt Kastanien oder Efeu. Wie das funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. Ansonsten findet ihr hier noch einige Tipps zum Thema umweltfreundliches Waschen.
  • Wattepads: Sie können durch einen Lappen aus Stoff, ein Kosmetiktuch oder ein Handtuch ersetzt werden, die man ganz einfach waschen kann. Auch hier sollte wieder darauf geachtet werden, dass das Tuch aus Baumwolle entsteht, damit beim Waschen kein Mikroplastik anfällt.
  • Windeln:  Seit nicht allzu langer Zeit meint man, dass man ohne Wegwerf-Pampers Babys nicht mehr wickeln kann. Die Alternative, die früher Gang und Gäbe war: Stoffwindeln.
  • Wurst: An der Theke im Supermarkt kaufen und dort in mitgebrachte Dose füllen lassen (VerkäuferInnen dürfen Behältnisse nicht hinter die Theke nehmen, aber Ware auf die Theke legen).

X

  • Hier suchen wir noch nach Ideen. Hast du eine?

Y

  • Hier suchen wir noch nach Ideen. Hast du eine?

Z

  • Zahnbürste: In unverpackt-Läden und einigen Drogeriemärkten können inzwischen Zahnbürsten aus Bambus gekauft werden. Mehr Infos zur Bambuszahnbürste findet ihr hier. Eine andere Alternative ist Miswak. Das ist ein Zweig oder eine Wurzel des sogenannten Zahnbürstenbaumes. Miswak wird bzw. wurde insbesondere in arabischen Gebieten oft anstelle von Zahnbürsten verwendet.
  • Zahnpasta: Es gibt inzwischen Zahnpastatabs mit und ohne Fluorid in den unverpackt-Läden zu kaufen, die werden ganz einfach zerkaut und dann nutzt man sie wie eine ganz normale Zahnpasta. Außerdem gibt es sie auch in fester Form in Pappverpackungen zu kaufen. Zahnpasta kann jedoch auch selbst gemacht werden: hier erklären wir wie das geht
  • Zahnseide: Es gibt einige Marken, die wieder befüllbare Behältnisse für Zahnseide anbieten. Eine andere Möglichkeit ist eine Munddusche oder schlicht einen Baumwollfaden zu verwenden.
  • Zeitung: Kann weiter genutzt werden, bspw. um Fenster oder Ofen zu putzen oder als Geschenkpapier. Um das Papier zu vermeiden, kann die Zeitung digital gelesen werden (allerdings dafür extra ein elektronisches Gerät anzuschaffen, ist ökologisch vermutlich nicht sehr sinnvoll). Zusätzlich kann die Zeitung auch mit NachbarInnen geteilt oder auch in der Bücherei ausgeliehen werden. So vermeidet man nicht nur Papiermüll, sondern spart auch Geld. Um Werbemüll durch kostenlose Zeitungen zu vermeiden, hilft ein Aufkleber „Keine kostenlosen Zeitungen/Werbung“ am Briefkasten.
  • Zewa: Ein schlichter Lappen aus Baumwolle (mehr Infos hier) schafft hier Abhilfe.